Archiv für Januar 2010

Original vs. Photoshop – MF3

Sonntag, 31. Januar 2010

Ich werde häufig gefragt, was ich denn alles mit Photoshop an meinen Bildern ändere. Das möchte ich nun anhand eines Vorher-Nachher Vergleiches eines meiner Fotos zeigen.

Als Location haben wir nach längerer Recherche das Kunstmuseum in Bonn (www.kunstmuseum-bonn.de) gewählt. Nach vorheriger Kontaktaufnahme war eine Genehmigung für das Shooting kein Problem. Hier hat es schöne klare, durchdachte und saubere Linien, die man wunderbar in das Foto integrieren kann. Wir hatten lediglich von 12 bis 14 Uhr Zeit – also eine sehr ungute Zeit für Fotos im Sommer. Wenn die Sonne scheint, dann strahlt der Stein der Gebäude viel zu stark und die Schatten sorgen für ein ungleichmäßiges Bild, was mich persönlich immer extremst stört. Wir hatten allerdings Glück, da sich innerhalb von 30 Minuten einige Wolken vor die Sonne schoben, wodurch ein gleichmäßiger Schatten entsteht, wie ich ihn versuche immer auf meinen Bildern einzusetzen, wenn man keine Morgen/Abendsonne zur Verfügung hat.

Original aus der Kamera:
OOTC

Nach der Bearbeitung:
Fertig

Was habe ich denn nun alles gemacht, außer an den Kontrast- und Farbreglern zu drehen.

– Das Bild besteht aus mehreren RAW-Fotos. Diese haben den Vorteil, dass man am PC später zB den Weißabgleich oder auch die Belichtung ändern kann. Ich versuche, dass keine Details hier überbelichtet oder unterbelichtet sind. Dies geht allerdings in den meisten Fällen nicht, so dass man das Bild aus mehreren Bildern der selben Perspektive selektiv zusammensetzen muss.

– Als zweiten Schritt wird das Foto in seine Einzelteile zerlegt. Das Auto, die Statue und der Hintergrund werden als separate Ebenen erzeugt, damit jedes Teil des Bildes separat bearbeitet werden kann.

– Retouchieren von unpassenden Dingen, wie z.B. dem Dreck unter der Statue, die Statue hinten (Sie hing sonst in der Luft und hat abgelenkt), den Busch links hinter der Statue (Um keine Überschneidungen zu bekommen), Flecken etc.

– Die Rechte Wand kippt zu sehr nach links – dies passiert logischerweise wenn man eine 3D-Szene aus einer fixen Perspektive in ein Foto umwandelt. Dies habe ich leicht korrigiert, da ein Foto nur 2D ist.

– Kontraste leicht erhöhen/Farben leicht absenken

– Himmel hinzufügen, da ich versuche tagsüber dann zu fotografieren, wenn Wolken vor der Sonne stehen (das Licht ist gleichmäßiger als bei knallender Sonne), sieht der Himmel in den meisten Fällen nicht so schön aus bzw. ist überbelichtet.

– und zum Schluss noch nachbelichten/abwedeln – um dem Bild im Detail die richtigen Kontraste zu geben. Aber auch hier bin ich behutsam vorgegangen, da ich absaufende Details (Also Details, die mit dem Schatten verschmelzen) nicht ausstehen kann.

Big in America – Dodge Magnum SRT8

Samstag, 30. Januar 2010

Ein Auto, dass es so in Deutschland eigentlich gar nicht gibt und in Amerika meist mit Glitzernden 24″ Felgen in heruntergekommenen Umgebungen auffindbar ist, fährt so im Allgäu mit originaler amerikanischer Zulassung durch die Kuhfladen. Irgendwie klingt das alles sehr unpassend, aber genau deshalb wird das ganze auch schon wieder cool. Da fehlen nur noch Spinnerfelgen und Einschusslöcher. Das ist aber in Planung.

srt
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Formula Student Prototyp CFK Felge

Mittwoch, 20. Januar 2010

Der erste Prototyp unserer CFK-Felge ist nun fertig und bereit für die Validierungsphase. In dieser Felge steckt neben enormen Fachwissen und Man-Power selbstverständlich auch jede Menge Leidenschaft, der Verantwortlichen und unterstützenden Firmen von ka-raceing. Jeder, der seinen Teil bis zu diesem Meilenstein beigetragen hat, kann sicherlich stolz auf sich sein. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Rechnungen stimmen und ob die Felge einen entscheidenden Teil dazu beiträgt, aus unserem Rennwagen KIT10 in Hockenheim, Silverstone etc. ein Gewinnerauto zu machen.

So kam es dann auch, dass wir während einer Teamsitzung ein kleines Ministudio improvisiert haben um von der Felge entsprechende Präsentationsbilder zu machen.

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